Emotionales Detox – Hast du schon entrümpelt?

Gerne tun wir viel für unseren Körper und auch jetzt ist gerade wieder die Saison des Entgiftens. Was wir aber zumeist vernachlässigen ist der emotionale Detox. Da schauen wir nicht gerne hin. Die emotionalen Themen werden aus dem Bewusstsein gekehrt und wir glauben, dass es damit gegessen ist. Diese Emotionen bleiben allerdings in uns „unverdaut“ erhalten. „Free your mind“ ist ohne „Emotional Freedom“ einfach nicht möglich und reine Selbsttäuschung. Ich möchte hier nicht ausholen, was unterdrückte Emotionen für gesundheitliche Folgen haben können. Davon findet man mehr als genug Informationen im Internet. Mir geht es mehr darum, was wir tun können, um diese Emotionen in uns zu lösen, damit wir immer wiederkehrende Situationen, Menschentypen und Muster endgültig loslassen können.

Disclaimer: Ich bin keine Psychologin oder Lebensberaterin. Ich schreibe hier nur aus meinen eigenen Erfahrungen. Sollte es dir absolut nicht gut gehen, ziehe bitte professionellen Rat zur Hilfe.

Wenn wir also neue Wege einschlagen möchten und das erfolgreich, kommen wir ohne emotionale Entrümpelung nicht aus. Unser Unterbewusstsein spielt eine tragende Rolle in Bezug auf das, was wir in unser Leben ziehen. Wir wundern uns dann, warum trotz aller Mühe der gewünschte Erfolg in den betreffenden Lebensbereichen ausbleibt.

Doch wie kommen wir drauf, was sich hier an emotionalen Gerümpel angesammelt hat?

Journaling

Eine Möglichkeit ist das Aufschreiben. Wenn eine bestimmte unerwünschte Emotion dich schon länger im Griff hat, dann schreibe dir alles von der Seele, was dich gerade total nervt. Schreibe einfach mal drauf los, ohne groß darüber nachzudenken. Du darfst ganz unverblümt schreiben, was du fühlst, was passiert ist und was für dich absolut nicht in Ordnung war. Schreibe solange, bis es nichts mehr für dich mitzuteilen gibt. Du kannst es auch in Briefform an die betreffende Person richten und du brauchst den Brief dieser Person auch nicht zukommen lassen. Es geht nur darum, dass du Raum schaffst. Der Vorteil beim Schreiben ist, dass du, wenn du ehrlich bist und es auch zulässt, dadurch vieles lösen kannst. Das geschieht Schicht für Schicht abhängig davon, wie tief die Emotionen, Verletzungen, Kränkungen sitzen und vielleicht brauchst du auch mehrere Runden. Auch das ist okay. Schreiben ist wahrlich befreiend.

EFT: Emotional Freedom Technique

EFT: Emotional Freedom Technique (dt.: Methode der emotionale Freiheit“) auch als Tapping bekannt, ist ebenfalls eine bewährte Methode, um emotionale Blockaden zu lösen. Es ist eine Klopftechnik, bei der auf bestimmte Körperpunkte geklopft wird. Es geht um die Umkehrung der Emotionen und Glaubenssätze. Ich war anfangs sehr skeptisch und stelle gerne vieles infrage, aber ich bin auch ein neugieriger Mensch und eine „Ausprobiererin“. Nach dem ich es selbst ausprobiert und war ich wirklich erstaunt, wie gut die Technik funktioniert.
Da ich in Bezug auf EFT kein Profi bin, empfehle ich dir, einfach mal zu googeln oder auf YouTube zu schauen oder jemanden aufzusuchen, der mit dieser Methodik arbeitet.

Schreien

Wenn es mal akut ist und du ein Ventil brauchst, dann schreie einfach mal drauf los (aber bitte niemanden anschreien). Das ist natürlich nicht jedermanns Sache, aber es funktioniert. Und wenn dir auch nach Weinen zumute ist, dann lasse auch deinen Tränen freien Lauf. Das ist völlig okay und auch ein Ventil. Alles ist erlaubt, wenn es ums Loslassen geht.

Es gibt natürlich andere Möglichkeiten und nur du selbst kannst entscheiden, ob eine Methode dir zusagt. Einfach ausprobieren ist der einfachste Weg es herauszufinden und höre auf dein Bauchgefühl.

Falls die eine oder andere Methode für dich hilfreich ist, freue mich sehr für dich!

Happy Letting Go!

Veröffentlicht von Sheetal Jairth

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