Was wir aus Krisenzeiten lernen können

Eigentlich wollte ich mich gar nicht zu diesem Thema äußern, weil ich dieses C-Wort nicht mehr hören konnte. Ich war auch das vergangene Wochenende ganz bewusst nicht mehr online, da ich mal einen Social Media Detox gebraucht habe. Vor allem, weil ich auch selbst wieder einen klaren Kopf haben und mich zentrieren wollte. Ich folge hier einfach meiner Intuition und äußere mich nun doch dazu.

Wir befinden uns gerade in einer Zeit, die von Angst und Unsicherheiten geprägt ist und an und für bin ich ein positiver Mensch und merke doch, dass mich manche Sachen beschäftigen. Wir kennen alle persönliche, aber auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Krisen. Diese Zeit ist aber irgendwie anders, wie ich finde.

Ich bin der Ansicht, dass wir unsere Gedanken steuern können und unsere Emotionen uns einen Hinweis darauf geben, in welche Richtung sich unsere Gedanken bewegen. Fühlen wir uns gut oder nicht? Es gibt nur diese zwei Möglichkeiten, nach denen wir uns eindeutig richten können. Wir können selbst entscheiden, wie wir auf äußere Umstände reagieren. Reagieren wir im Reflexmodus oder agieren wir proaktiv? Sind wir von Angst getrieben oder bewahren wir Ruhe? Und auch hier ist unsere Intuition gefragt, die wir nur wahrnehmen können, wenn wir in unserer Mitte sind. Wenn wir uns in Angst und Panik versetzen lassen, dann können wir keine vernünftigen Entscheidungen mehr treffen und es kommt gelegentlich auch zu Kurzschlussreaktionen.

Mich stimmt es nachdenklich, wenn ich sehe, wie Menschen in meiner Nachbarschaft in völlige Panik und Hysterie geraten und im Supermarkt die Regale leer räumen, als stünde die Apokalypse bevor. Noch bedenklicher sind die Hamsterkäufe in Bezug auf die Desinfektionsmittel und die Atemschutzmasken. Vorsicht ist besser als Nachsicht und Präventivmaßnahmen sind in Ordnung, aber was hier gerade abläuft, zeigt deutlich, dass es an der Zeit ist, sich wieder zu besinnen und mal nachzudenken. Desinfektionsmittel (und Atemschutzmasken) benötigt das medizinische Personal dringend und Menschen, die pflegebedürftige Familienmitglieder bei sich zuhause haben. Noch bedenklicher ist für mich das teilweise ausverkaufte Toilettenpapier und dann findet man Leute auf Online Marktplätzen, die Toilettenpapier und Atemschutzmasken verkaufen, um anscheinend ein Geschäft daraus machen. Das kann es doch wohl nicht sein.

Wo soll das Ganze die Menschheit und Menschlichkeit hinführen?

Vielleicht sollten wir nachdenken, was hier gerade wirklich passiert…

Deine Chance

Es ist aber auch eine Chance, sich bewusst darüber Gedanken zu machen, was man wirklich vom Leben will.

  • Höre ich auf meine Intuitionen oder lasse ich mich von Medien und anderen Menschen erklären, was Sache ist?
  • Erstarre ich und mache deswegen nichts mehr, als in meiner Angst zu verharren?
  • Was macht mir, außer dem aktuellen Geschehen, noch Angst?
  • Wie kann ich diese Ängste loslassen?
  • Bin ich grundsätzlich mit meinem bisherigen Leben zufrieden oder höre ich den Ruf, etwas anderes zu tun?
  • Wer bin ich und wer will ich sein?
  • Was kann ICH JETZT für MICH tun, damit es mir besser geht? Was kann ich vielleicht auch für andere tun, die Hilfe bedürfen?
  • Wofür bin ich in meinem Leben ehrlich dankbar?
    Auch trotz manch widriger Umstände können wir uns auf das fokussieren, was uns hilft, uns besser zu fühlen. Wir haben ein Dach über dem Kopf, ein Bett zum Schlafen, Lebensmittel, warmes Wasser und vieles mehr. Machen wir uns das bewusst, geht es uns auch gleich sichtlich besser, anstatt in der Negativität zu verharren und das Schlimmste zu befürchten.
  • Vergesst bitte auch nicht, egal wie es momentan im Außen aussieht, auch zu lächeln und zu lachen. Das stärkt uns.

Wenn wir wieder bewusst tief durchatmen und uns auf das JETZT konzentrieren, sind wir handlungs- und gestaltungsfähig.

Denn so, wie bisher, kann es auch nicht weitergehen.

Die Entscheidung liegt immer bei uns selbst.

So stay in your heart!

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