Good vibes only ? – 5 Tipps, wie du deine Vibes oder Stimmung hochhältst

Momentan gut drauf zu sein ist eine Herausforderung und doch möglich.
Wir werden mit negativen Nachrichten überhäuft, viele von uns haben gerade Sorgen, Ängste, Stress und diese negativen Emotionen machen natürlich die Situation nicht besser.

Wir können nur selbstwirksam im positiven Sinne sein, wenn wir auf uns und unseren Gefühlskompass achten. Unsere Gefühle sind unser Barometer, den wir eigentlich immer beachten sollten, doch im alltäglichen Trubel kehren wir unsere Gefühle gerne beiseite. Da sich nun alles entschleunigt hat, haben wird die Chance, diese Zeit zu nutzen, um im Inneren aufzuräumen, damit wir JETZT unsere Zukunft gestalten können.

Wenn wir im Inneren aufräumen, verändert sich unsere Außenwelt automatisch. Du glaubst das nicht? Dann hast du es noch gar nicht versucht oder nur halbherzig. Klingt knallhart? Es ist nur die Wahrheit.

Denn ich und viele, die ich kenne, haben das schon erlebt.

Was bedeutet das?

Du alleine trägst die Verantwortung für dein Innenleben und deine Gefühle. Es gibt niemanden im Außen, der über deine Emotionen entscheiden kann. Wenn du das glaubst, dann hältst du dich selbst in der Opferrolle gefangen.
Ich weiß, ich bin sehr direkt, aber wozu um den heißen Brei reden? Zeitverschwendung meiner Meinung nach. Ich komme gerne einfach schnell zum Punkt, damit jede*r weiß, worum es geht.

Also, was kannst du nun für dich selbst tun?

Tipp #1: Mach einen Frühjahrsputz im Inneren:

Wenn wir positive Menschen, Situationen und Dinge in unser Leben anziehen möchten, dann ist es in erster Linie wichtig, dass wir alles , was uns nicht mehr dienlich ist, entrümpeln. Wir duschen uns täglich, nehmen Essen zu uns und halten unser Zuhause sauber, jedoch verabsäumen wir, unser Inneres auch rein zu halten und emotionales Gerümpel auszumisten.
Das ist jedoch ein wesentlicher Aspekt, wenn wir uns weiterentwickeln und einfach happy sein wollen . Das wird leider oft unterschätzt. Wir räumen gerne diese nicht sichtbaren Dinge in eine Ecke und glauben, dass es dann damit erledigt ist. Doch wenn wir genau hinschauen, merken wir, dass wir immer wieder die gleichen Menschen, Situationen und Themen in unser Leben ziehen und das ist keineswegs reiner Zufall. Wenn du genauer hinsiehst, dann bemerkst du ein immer wiederkehrendes Muster.

Wenn du es bemerkst, dann ist das schon mal der erste Schritt.

Wie entrümpelst du nun?

Schreibe alles auf, was dir aktuell am Herzen liegt:

  • Was hast du nicht sagen oder tun können?
  • Was ärgert dich bis heute noch?
  • Warum grollst du?
  • Was hat dich wirklich verletzt?
  • Was würdest du noch gerne mitteilen?

Schreibe alles auf, was dir dazu einfällt. Es gibt kein zu viel.

Schreiben ist Befreiung. Alles, was du dir von der Seele schreiben kannst, hilft dir los zu lassen, sofern du ehrlich dazu bereit bist und dich dafür entscheidest. Wenn später wieder etwas hochkommt, dann mach‘ dich wieder ans schreiben. Wenn es bestimmte Personen betrifft, dann schreibe ihnen einen Brief. Du musst ihn auch nicht weitergeben. Der Brief ist nur für dich. Ich mache das schon seit Jahren und finde es sehr effektiv.

In meinem Beitrag Emotionales Detox, bekommst du weitere Tipps, wie du noch daran arbeiten kannst.

Tipp #2: Stop Gossiping

Oft genug habe ich Menschen erlebt, die gerne andere verurteilen, schlecht über sie reden, weil sie glauben, die andern müssen ihren Erwartungen entsprechen.

Aber mal ehrlich: Wem von uns steht es zu, über andere zu richten? Wieso glaubt jemand, dass er/sie das Recht hat, anderen vorzuschreiben, wie er/sie zu sein/leben/handeln hat.
Es gibt hier nur eine Antwort: NIEMAND.

Menschen schauen gerne andere an und beurteilen ihr Aussehen oder ihre Art, sich zu kleiden oder wie sich gebärden. Aber ehrlich mal Leute, es ist absolut nicht okay und schon gar nicht normal, das zu tun, auch wenn es genug Leute gibt, die so empfinden. Wenn dich jemand nicht anspricht, dann lenke deine Aufmerksamkeit woanders hin. Und wenn du lernst, deine Aufmerksamkeit auf positive Aspekte der Menschen zu lenken, wirst du merken, dass dir immer mehr positive Dinge und Menschen auffallen.

Ich gehe Gossip grundsätzlich aus dem Weg, weil ich merke, dass es mir nicht gut dabei geht und mich auch überhaupt nicht interessiert.

Das Bewerten anderer ist allerdings nicht mit Unterscheiden zu verwechseln. Unterscheiden bedeutet, ich bin im Gespür und meine Intuition sagt mir, ob etwas/jemand für mich stimmig ist oder nicht. Das ist nämlich auch wichtig für die Abgrenzung. Wenn wir nicht wissen, was für uns stimmig ist und was nicht, kann es schnell passieren, dass unsere persönlichen Grenzen überschritten werden. Das hat meisten wieder negative Emotionen zur Folge. Also lieber gleich auf die Intuition hören und höflich abgrenzen. Und dann kann ich loslassen und mich um andere Dinge kümmern.

Tipp #3: Dankbarkeit

Ich kann es nicht oft genug erwähnen. Seid bewusst  dankbar für das, was ihr habt. Viele leben einfach in den Tag hinein und halten die meisten Dinge für selbstverständlich. Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten sind wir in unserer Freiheit eingeschränkt und viele unserer Pläne sind über den Haufen geworfen worden. Da kann schon der Frust aufsteigen. Wichtig ist es, sich wieder zu zentrieren und den Fokus darauf zu lenken, was man alles hat: Gesundheit, ein Dach über dem Kopf, Heizung, Wasser, Familie, liebe Freunde und so viel mehr. Anstatt nur den Mangel zu sehen, ist es wichtig, sich auf das bereits Vorhandene zu fokussieren, denn unsere Gedanken und Emotionen erschaffen unsere Realität. Punkt.

Tipp #4: Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun

Ziehe mal ehrlich Bilanz. Fühlst du dich in Gegenwart aller Menschen, die du kennst, gut? Die Antwort ist offensichtlich. Hier ist wieder dein Gefühlsbarometer gefragt. Wie fühlst du dich in der Nähe von Person XYZ oder danach. Bist du gut drauf oder fühlst du dich ausgelaugt oder gar schlecht? Es gibt hier selten ein Neutral, außer die Person ist dir wirklich egal.

Und hier geht es nicht um das Verurteilen, sondern um das Unterscheiden. Wie fühlt es sich an, wenn ich in Interaktion mit dieser Person bin? Und hier ist wieder deine Selbstverantwortung gefragt. Bin ich ehrlich zu mir selber oder sage ich einfach, die Person ist halt so? Ja, natürlich ist die Person halt so, aber musst du tatsächlich mit dieser Person interagieren? Ist der Umgang notwendig? Wie viel bist du dir selbst Wert, um zu diesen Personen NEIN zu sagen. Hier geht es nicht um Schuldzuweisung, sondern einfach um deine Awareness: stimmig oder nicht stimmig.

Wenn du Bilanz gezogen hast, ist es wichtig, auch entsprechend zu agieren. Wem widmest du deine Zeit und deine Energie und wem nicht.

Tipp #5: Stop News-Binging

Den ganzen Tag werden wir von Nachrichten bombardiert und auch auf Social Media Plattformen bleibt man nicht verschont. Und zu 99 Prozent sind die Nachrichten negativ.

Wie geht’s dir, wenn du Nachrichten siehst, hörst oder liest? Meistens nicht gut. Und noch besser wird es, wenn die Leute sich dann auch noch stundenlang darüber unterhalten. Vibes going down, baby!

Vermeide soweit wie möglich, die Nachrichten oder suche dir Kanäle (meistens online), auf denen guten Nachrichten verbreitet werden. Und hinterfrage auch mal selbst, was wirklich stimmt. Selbstverantwortung heißt auch selbständig denken und auch ins Gespür gehen, denn jede*r hat eine Meinung, aber die wenigsten eine Ahnung.

Und NEIN, es ist nicht verrückt, die Sachen zum Teil auszublenden. Denn hier geht es um dein Wohlbefinden. Die wichtigsten Nachrichten bekommst du trotzdem noch mit.

Es ist weder egoistisch, noch empathielos, wenn du auf dich achtest. Im Gegenteil: Wenn es dir gut geht, kannst du vielmehr anderen zur Verfügung stehen und helfen. Wenn deine Batterien aufgeladen sind, dann kannst du für dich und andere da sein.

So keep your vibes way up!

Veröffentlicht von Sheetal Jairth

.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: