Das Gesetz der Anziehung: Meine Story

Heute ist mein 39. Geburtstag und ich möchte gerne meine Geschichte mit dir teilen, weil ich weiß, dass jede*r einzelne von uns diese Welt zu einer besseren machen kann.

Nimm dir heute ein paar Minuten mehr Zeit, um diese zu lesen oder lies sie dann, wenn du wirklich Zeit hast 😉.

Heute bekomme ich immer wieder Komplimente, dass ich strahle und eine Leichtigkeit habe und dass ich immer am Lächeln bin (obwohl ich nicht immer lächle – haha) und gute Stimmung in einen Raum bringe.

Doch das war nicht immer so. Die wenigsten meiner Mitmenschen kennen meine Geschichte. Ich hatte einen starken Impuls, diese an meinem Geburtstag zu teilen – warum auch immer 😉.

That’s my story:

Ich bin in einer sehr konservativen indischen Familie aufgewachsen, in der vieles verboten und wenig erlaubt war, beziehungsweise die sehr konfliktgeladen war. Auch finanziell gab es immer wieder ein Auf und Ab, was als Kind auch zusätzlich für Unsicherheit sorgte.

Ich nahm als Kind schon immer mehr wahr als andere, hatte eine stark ausprägte Intuition und war hochsensibel, wurde aber von meiner Familie und Mitmenschen nicht wirklich verstanden und verstellte mich dadurch, um „normal“ zu sein. Mit der Zeit spaltete ich mich innerlich von mir und meiner Wahrheit ab.

Ich war bereits in der Kindheit depressiv und in der Pubertät wurde sie stärker.

Hinzu kam Rassismus, weshalb ich mein Sein auch in Frage stellte.

In der Schule war ich meistens geistig nicht anwesend und neigte auch dazu, die Schule zu schwänzen.

Kurz vor meinem 24. Geburtstag war ich suizidgefährdet und ließ mir dann schließlich doch helfen, aber ohne Wissen meiner Familie, da ja alles normal sein musste…

Mit 24 Jahren beschloss ich gegen den Willen meiner Eltern von Zuhause auszuziehen. Es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.

Ich litt allerdings die folgenden Jahre weiterhin an wiederkehrender Depression, an Schlaflosigkeit, Synkopen (Ohnmachtsanfälle), Migräne etc.

Zudem zog ich immer wieder die falschen Freunde und dieselben Situationen an… Auch meine partnerschaftlichen Beziehungen waren wenig zufriedenstellend. Und dann kam zusätzlich noch Mobbing am Arbeitsplatz hinzu.

2010 beendete ich mein Studium und hatte in dieser Zeit mein erstes Burnout (was mir erst Jahre später bewusst wurde), machte aber wie bisher weiter.

Ich arbeitete sowohl in Konzernen als auch KMUs und war unter anderem als Consultant und Key Account Managerin tätig. Es waren keine Jobs, in denen ich mich wirklich wohl fühlte oder die mich erfüllten. Aber ich dachte damals, dass das Leben nun mal so ist.

2016 nach einigen einschneidenden Erlebnissen wurde ich wirklich wachgerüttelt.

Ich erlitt ich mein zweites Burnout, was mir Monate später eine Psychologin sagte, nachdem ich ihr eigentlich nur so beiläufig meine Symptome schilderte.

Ich litt unter starken körperlichen Schmerzen, Erschöpfung, Tinnitus, Migräne etc.
Ich hatte ein kaputtes Knie, das laut Orthopäden operiert werden musste.

Ich hatte eine unbändige Wut in mir, die ich in dieser Intensität gar nicht kannte und hegte auch Hassgefühle in mir (und es ist mir nicht angenehm, dass du erzählen).

Ich begann mich selbst und die ganze Welt zu hinterfragen. Ich wollte wissen, ob das Leben tatsächlich so beschwerlich sein musste und ob wir das Leid selbst erzeugten, beziehungsweise wie ich mich von meinem eigenen Leid befreien konnte.

Ich entschied für mich, dass es anders gehen musste und bat nach oben um Hilfe, ohne zu wissen, wen ich da eigentlich bat. Ich war bereit an mir und meinen Themen zu arbeiten.

Ich begann zu meditieren und mich auch mit östlichen Philosophien zu beschäftigen. Ich übte mich in Achtsamkeit und Gegenwärtigkeit.

Darüber hinaus kam ich mit dem Gesetz der Anziehung in Berührung, was mich natürlich neugierig werden ließ, da es besagte, dass wir alles im Leben anziehen, was wir selbst sind. Klingt im ersten Moment schockierend, aber intuitiv wusste ich, dass da etwas Wahres dran war und begann es aktiv und bewusst anzuwenden.

Ich shiftete mein Mindset, verarbeitete alte Verletzungen und Kränkungen, löste viele meiner Blockaden mit Hilfe meines Coaches.

Was passierte:

Mit der Zeit erholte ich mich vom Burnout und die Depressionen verschwanden gänzlich. Auch meine körperlichen Symptome verschwanden und mein kaputtes Knie kam ohne Operation von selbst wieder in Ordnung.

Wie sieht mein Leben heute aus?

Ich bin gesund.

Ich bin glücklich, auch wenn nicht immer alles perfekt ist.

Ich ziehe andere Menschen und Situationen ins Leben.

Ich fühle die Fülle in meinem Leben.

Ich gestalte mein Leben selbst und bewusst, weil ich für mich erkannt habe, dass das Leben anders funktioniert, als es uns bisher immer erzählt wurde.

Ich räume sooft wie nötig im Inneren auf, denn das ist so wichtig wie die tägliche Körperhygiene.

Fazit:

Wir können alles, aber wirklich alles verändern, wenn wir unsere Gedanken ändern, im Inneren aufräumen und uns in Achtsamkeit üben.

Warum mir das so wichtig ist, dir das heute zu erzählen?

Weil wir immer eine Wahl haben.

Wer sich beschwert, wird noch mehr von dem ins Leben ziehen, was er/sie eigentlich nicht will.

Weil es eine Wahl ist, das eigene Leben selbst zu gestalten. Das braucht natürlich Selbstverantwortung und Commitment.

Ändere dein Innenleben und staune wie sich deine Außenwelt verändert, denn die Veränderung beginnt immer in und mit uns.

Die Zeiten haben sich geändert und es ist an der Zeit, alle Masken abzulegen.

Let’s get real 😉

Noch etwas, das mir am Herzen liegt: 💖

Wenn euch auffällt, dass jemand in eurem Freundes- oder Bekanntenkreis oft niedergeschlagen oder negativ denkend ist, dann schaut nicht einfach weg.

Es kann sein, dass diese Person depressiv ist und Depressionen sind kein Spaß und es kann tragisch enden, wie wir oftmals schon erlebt haben.

Oft trauen sich die Menschen gar nicht, darüber zu sprechen, weil sie sich schämen oder niemandem zur Last fallen wollen. Oder sie glauben, dass es nicht in Ordnung, sich schlecht zu fühlen und hegen Schuldgefühle.

Achtet auch darauf, ob jemand in letzter Zeit sein/ihr Verhalten verändert hat anstatt diese zu verurteilen.

Gerade in diesen Zeiten ist es so wichtig, da nochmals genauer hinzuschauen und achtsam zu sein.

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