Du hast keinen Plan?

Viele von uns haben Ziele, aber eigentlich gar keinen Plan… Die meisten sagen, dieses und jenes wollen sie, aber welche Schritte setzen sie dafür? Ich nenne das einfach mal bewusstes Planen und auch die persönlichen Ziele auch wirklich zu erreichen. Hmmm… noch nie gehört? Dann lies‘ mal weiter.

Bewusstes Planen – Was bedeutet nun?

Mach dir eine Liste

Einerseits ist es wichtig, dass du dir eine Liste deiner Ziele für das gesamte Jahr machst. Das heißt, dass du dir überlegst: „Was will ich dieses Jahr erreichen oder wo will ich hin?“

Hier geht es nicht alleine um berufliche Ziele, sondern auch um private, sei es eine neue Wohnung, eine Urlaubsdestination oder dass du gerne ein Haustier möchtest.

Wenn du deine Liste geschrieben hast, ist es wichtig, dass du die Ziele nach Wichtigkeit und Zeitpunkt priorisierst. Was ist dir wichtiger und bis wann willst du es erreichen?

Nachdem du das erledigt hast, nimmst du die 5 ersten Ziele her und brichst jedes einzelnen herunter auf Teilziele und Schritte, damit du einen Überblich bekommst, was du zu tun hast.

Alles ist hier erlaubt und nichts ist zu utopisch, solange du selbst daran glaubst.

Dein Mindset

Dein Glaube an deine Ziele ist das ausschlaggebendste. Es ist nicht wichtig, was andere über deine Ziele denken. Wenn während des Aufschreibens doch Zweifel aufkommen und diese nervige Stimme im Kopf laut wird und sagt, dass das eh nicht geht, dann gehören diese natürlich angeschaut, denn es sind blockierende Glaubenssätze. Dafür gibt es verschiedene Methoden, um Blockaden zu lösen, wie beispielsweise das Schreiben oder Emotional Freedom Technique. Wenn du mehr zu Blockaden lösen wissen möchtest, dann schau auf jeden Fall bei meinem Beitrag Emotionales Detox vorbei.

Visualisiere

Siehe es wie eine Urlaubsplanung.  Du weißt schon, wo du hin willst, du recherchierst, schaust dir die Bilder vom Ort und Hotel an und wenn du dich ganz genau beobachtest, wirst du merken, dass du schon Bilder im Kopf hast und auch entsprechende positive Gefühle hochkommen. Und genauso ist es mit dem Visualisieren mit all deiner Lebensziele.

Also nimm dir dein erstes wichtiges Ziel her. Schau, dass du bequem sitzt, zehn Minuten Zeit für dich hast und schließe deinen Augen. Atme dreimal tief ein und aus, um zu entspannen. Jetzt stelle dir das Endergebnis deines Zieles vor. Wenn es zum Beispiel ein Haus ist, dann stelle dir vor, wie das Haus im Detail aussieht und auch, dass du bereits in diesem Haus wohnst. Je detaillierter du es dir vorstellen kannst, desto besser. Wie sieht es aus und wie FÜHLT es sich an. Das FÜHLEN ist ein wesentlich Faktor, um für dich auch zu erkennen, ob es tatsächlich ein Ziel ist, das du erreichen willst. Schau dir jedes mögliche Detail an. Sind auch Menschen da, mit denen dort bist und was macht ihr oder worüber redet ihr vielleicht?

Wenn du dir alles so gut wie möglich vorstellen konntest, dann komme langsam wieder zurück und öffne die Auge. Atme einmal tief wieder ein und aus.

Mache diese Übung am besten täglich.

Scripting

Zu scripten ist ebenfalls eine effektive Methode. Dabei schreibst du dir Ziel so auf, als hättest du es schon erreicht und schreibst auf, wie es aussieht und wie du dich dabei fühlst. Je mehr du auch hier ins Detail gehen kannst, desto besser. Du wirst merken, dass du auch hier Bilder im Kopf hast.

Wenn dir diese Methode mehr zusagt, dann mache sie täglich, lege dir am besten ein eigenes Notizbuch dafür zu.

Dankbarkeit

Wenn du schon mal Posts von mir gelesen hast, dann kennst du mich schon wenig und weißt, dass ich Dankbarkeit immer wieder betone. Und das fällt den meisten schwer – besonders jetzt.

Es ist allerdings maßgeblich. Wenn du mit deiner momentanen Situation unzufrieden bist, dann erzeugst du Mangeldenken, das dich blockiert und dich auch davon abhält, deine Ziele zu erreichen.

Wenn du also den ganzen Tag vielleicht nur jammerst oder wie die Wiener sagen würden, „umadum suderst“, was alles doch so schlecht in deinem Leben läuft, wirst du mit deinen Wünschen nicht weit kommen.

Setze sich mal hin und schreibe dir 10 Dinge auf, wofür du im Leben dankbar sein kannst und bist und auch warum. Das können für dich die selbstverständlichsten Dinge sind, wie ein Dach über dem Kopf, tägliches Essen am Tisch, warmes Wasser und so weiter. Das sollte eine tägliche Übung für dich werden. Du wirst nach einigen Woche auch merken, dass du dich anders und besser fühlst.

Mache diese Übungen mindestens 21 Tage, denn solange braucht der Mensch, um seine Gewohnheiten zu ändern (wissenschaftlich belegt).

Bonus-Tipp: Wichtig ist, dass du dich Menschen austauschst, die so ähnlich denken, wie du und Goal-Settings haben. Weniger Sinn macht es, sich mit Leute darüber zu unterhalten, die alles gern schlecht reden, ohne es jemals selbst probiert zu haben. „Is halt so“, gibt’s nicht.

6 Tipps, was du tun kannst, um Stress, Sorgen und Ängste in der momentanen Situation zu lindern

Wir alle sind grad mit irgendwelchen Themen beschäftigt. Und zuhause zu sitzen kann für manch einer doch schwierig sein. Es ist auf einmal ganz still bei manchen und da wird die innere Stimme lauter und Themen und Emotionen kommen hoch.
Wir haben alle unsere Ängste und Sorgen und das ist völlig okay. Es ist nichts, wofür du dich schämen musst. Im Gegenteil: schaue sie dir an. Sie kommen natürlich jetzt in geballter Ladung hoch, weil sie losgelassen werden wollen. Tun wir uns und unseren Ängsten den Gefallen und lassen wir sie los.

Hier ein paar Tipps von mir und ich hoffe, sie helfen dir.

Tapping

Du klopft die Ängste mittels Umkehrprinzip weg. Hier machst du dir Affirmationen und die Meridianpunkte zu nutze. Es gibt genug Tapping-Videos online auf YouTube. Wenn Englisch kein Thema für dich ist, dann kann ich dir nur Brad Yates  sehr ans Herz legen [keine Werbung!].

Schreiben

Ich schreibe zum Beispiel sehr gerne mir dir Dinge von der Seele und komme dadurch auf viele Dinge drauf. Schreiben ist Befreiung. Schreiben ist für viele leichter, als darüber zu sprechen und ist quasi anonym. Deshalb kannst du gnadenlos ehrlich sein. Schreibe auch: Aber warum macht mir das Angst? Und versuche diese Frage auch ehrlich zu beantworten.
Ich wiederhole mich, aber: Schreiben ist Befreiung

Tiefe Bauchatmung

Wir haben durch den alltäglichen Stress verlernt tief in den Bauch zu atmen und in uns hinein zu fühlen. Setzt dich in Ruhe hin und schließe deine Augen und atme tief in den Bauch ein und nach 5 Sekunden wieder aus. Mache das 3x und spüre in deine Angst hinein. Schau, was kommt. Frag dich selbst, was du für dich tun kannst.

Autogenes Training

Es ist ein Entspannungsverfahren, das auf Autosuggestion beruht, die zur Entspannung führt. Dafür findest du auch zahlreiche Onlinekurse.

Meditieren

In der Meditation findet man Ruhe, um den unruhigen Geist etwas runter zu bringen. Wichtig ist, dass du dich vorher gut erdet. Es gibt auch online viele geführte Meditationen. Schau einfach mal auf Youtube, was dir zusagt, da jeder*r anders ist.

Spaziergang in die Natur

Du kannst auch alleine in die Natur gehen (das ist erlaubt 😉 – mit Abstand halten). Gehen hat auch eine meditative Eigenschaft und die Natur hilft uns, dass wir uns gut erden. Erdung ist gerade in Stresssituation oder bei Ängste unerlässlich. Atme dabei auch die gute Luft der Natur ein. Das beruhigt auch dein Nervensystem.

Ich hoffe, dass einer dieser Tipps dir hilft.


Was wir aus Krisenzeiten lernen können

Eigentlich wollte ich mich gar nicht zu diesem Thema äußern, weil ich dieses C-Wort nicht mehr hören konnte. Ich war auch das vergangene Wochenende ganz bewusst nicht mehr online, da ich mal einen Social Media Detox gebraucht habe. Vor allem, weil ich auch selbst wieder einen klaren Kopf haben und mich zentrieren wollte. Ich folge hier einfach meiner Intuition und äußere mich nun doch dazu.

Wir befinden uns gerade in einer Zeit, die von Angst und Unsicherheiten geprägt ist und an und für bin ich ein positiver Mensch und merke doch, dass mich manche Sachen beschäftigen. Wir kennen alle persönliche, aber auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Krisen. Diese Zeit ist aber irgendwie anders, wie ich finde.

Ich bin der Ansicht, dass wir unsere Gedanken steuern können und unsere Emotionen uns einen Hinweis darauf geben, in welche Richtung sich unsere Gedanken bewegen. Fühlen wir uns gut oder nicht? Es gibt nur diese zwei Möglichkeiten, nach denen wir uns eindeutig richten können. Wir können selbst entscheiden, wie wir auf äußere Umstände reagieren. Reagieren wir im Reflexmodus oder agieren wir proaktiv? Sind wir von Angst getrieben oder bewahren wir Ruhe? Und auch hier ist unsere Intuition gefragt, die wir nur wahrnehmen können, wenn wir in unserer Mitte sind. Wenn wir uns in Angst und Panik versetzen lassen, dann können wir keine vernünftigen Entscheidungen mehr treffen und es kommt gelegentlich auch zu Kurzschlussreaktionen.

Mich stimmt es nachdenklich, wenn ich sehe, wie Menschen in meiner Nachbarschaft in völlige Panik und Hysterie geraten und im Supermarkt die Regale leer räumen, als stünde die Apokalypse bevor. Noch bedenklicher sind die Hamsterkäufe in Bezug auf die Desinfektionsmittel und die Atemschutzmasken. Vorsicht ist besser als Nachsicht und Präventivmaßnahmen sind in Ordnung, aber was hier gerade abläuft, zeigt deutlich, dass es an der Zeit ist, sich wieder zu besinnen und mal nachzudenken. Desinfektionsmittel (und Atemschutzmasken) benötigt das medizinische Personal dringend und Menschen, die pflegebedürftige Familienmitglieder bei sich zuhause haben. Noch bedenklicher ist für mich das teilweise ausverkaufte Toilettenpapier und dann findet man Leute auf Online Marktplätzen, die Toilettenpapier und Atemschutzmasken verkaufen, um anscheinend ein Geschäft daraus machen. Das kann es doch wohl nicht sein.

Wo soll das Ganze die Menschheit und Menschlichkeit hinführen?

Vielleicht sollten wir nachdenken, was hier gerade wirklich passiert…

Deine Chance

Es ist aber auch eine Chance, sich bewusst darüber Gedanken zu machen, was man wirklich vom Leben will.

  • Höre ich auf meine Intuitionen oder lasse ich mich von Medien und anderen Menschen erklären, was Sache ist?
  • Erstarre ich und mache deswegen nichts mehr, als in meiner Angst zu verharren?
  • Was macht mir, außer dem aktuellen Geschehen, noch Angst?
  • Wie kann ich diese Ängste loslassen?
  • Bin ich grundsätzlich mit meinem bisherigen Leben zufrieden oder höre ich den Ruf, etwas anderes zu tun?
  • Wer bin ich und wer will ich sein?
  • Was kann ICH JETZT für MICH tun, damit es mir besser geht? Was kann ich vielleicht auch für andere tun, die Hilfe bedürfen?
  • Wofür bin ich in meinem Leben ehrlich dankbar?
    Auch trotz manch widriger Umstände können wir uns auf das fokussieren, was uns hilft, uns besser zu fühlen. Wir haben ein Dach über dem Kopf, ein Bett zum Schlafen, Lebensmittel, warmes Wasser und vieles mehr. Machen wir uns das bewusst, geht es uns auch gleich sichtlich besser, anstatt in der Negativität zu verharren und das Schlimmste zu befürchten.
  • Vergesst bitte auch nicht, egal wie es momentan im Außen aussieht, auch zu lächeln und zu lachen. Das stärkt uns.

Wenn wir wieder bewusst tief durchatmen und uns auf das JETZT konzentrieren, sind wir handlungs- und gestaltungsfähig.

Denn so, wie bisher, kann es auch nicht weitergehen.

Die Entscheidung liegt immer bei uns selbst.

So stay in your heart!

Emotionales Detox – Hast du schon entrümpelt?

Gerne tun wir viel für unseren Körper und auch jetzt ist gerade wieder die Saison des Entgiftens. Was wir aber zumeist vernachlässigen ist der emotionale Detox. Da schauen wir nicht gerne hin. Die emotionalen Themen werden aus dem Bewusstsein gekehrt und wir glauben, dass es damit gegessen ist. Diese Emotionen bleiben allerdings in uns „unverdaut“ erhalten. „Free your mind“ ist ohne „Emotional Freedom“ einfach nicht möglich und reine Selbsttäuschung. Ich möchte hier nicht ausholen, was unterdrückte Emotionen für gesundheitliche Folgen haben können. Davon findet man mehr als genug Informationen im Internet. Mir geht es mehr darum, was wir tun können, um diese Emotionen in uns zu lösen, damit wir immer wiederkehrende Situationen, Menschentypen und Muster endgültig loslassen können.

Disclaimer: Ich bin keine Psychologin oder Lebensberaterin. Ich schreibe hier nur aus meinen eigenen Erfahrungen. Sollte es dir absolut nicht gut gehen, ziehe bitte professionellen Rat zur Hilfe.

Wenn wir also neue Wege einschlagen möchten und das erfolgreich, kommen wir ohne emotionale Entrümpelung nicht aus. Unser Unterbewusstsein spielt eine tragende Rolle in Bezug auf das, was wir in unser Leben ziehen. Wir wundern uns dann, warum trotz aller Mühe der gewünschte Erfolg in den betreffenden Lebensbereichen ausbleibt.

Doch wie kommen wir drauf, was sich hier an emotionalen Gerümpel angesammelt hat?

Journaling

Eine Möglichkeit ist das Aufschreiben. Wenn eine bestimmte unerwünschte Emotion dich schon länger im Griff hat, dann schreibe dir alles von der Seele, was dich gerade total nervt. Schreibe einfach mal drauf los, ohne groß darüber nachzudenken. Du darfst ganz unverblümt schreiben, was du fühlst, was passiert ist und was für dich absolut nicht in Ordnung war. Schreibe solange, bis es nichts mehr für dich mitzuteilen gibt. Du kannst es auch in Briefform an die betreffende Person richten und du brauchst den Brief dieser Person auch nicht zukommen lassen. Es geht nur darum, dass du Raum schaffst. Der Vorteil beim Schreiben ist, dass du, wenn du ehrlich bist und es auch zulässt, dadurch vieles lösen kannst. Das geschieht Schicht für Schicht abhängig davon, wie tief die Emotionen, Verletzungen, Kränkungen sitzen und vielleicht brauchst du auch mehrere Runden. Auch das ist okay. Schreiben ist wahrlich befreiend.

EFT: Emotional Freedom Technique

EFT: Emotional Freedom Technique (dt.: Methode der emotionale Freiheit“) auch als Tapping bekannt, ist ebenfalls eine bewährte Methode, um emotionale Blockaden zu lösen. Es ist eine Klopftechnik, bei der auf bestimmte Körperpunkte geklopft wird. Es geht um die Umkehrung der Emotionen und Glaubenssätze. Ich war anfangs sehr skeptisch und stelle gerne vieles infrage, aber ich bin auch ein neugieriger Mensch und eine „Ausprobiererin“. Nach dem ich es selbst ausprobiert und war ich wirklich erstaunt, wie gut die Technik funktioniert.
Da ich in Bezug auf EFT kein Profi bin, empfehle ich dir, einfach mal zu googeln oder auf YouTube zu schauen oder jemanden aufzusuchen, der mit dieser Methodik arbeitet.

Schreien

Wenn es mal akut ist und du ein Ventil brauchst, dann schreie einfach mal drauf los (aber bitte niemanden anschreien). Das ist natürlich nicht jedermanns Sache, aber es funktioniert. Und wenn dir auch nach Weinen zumute ist, dann lasse auch deinen Tränen freien Lauf. Das ist völlig okay und auch ein Ventil. Alles ist erlaubt, wenn es ums Loslassen geht.

Es gibt natürlich andere Möglichkeiten und nur du selbst kannst entscheiden, ob eine Methode dir zusagt. Einfach ausprobieren ist der einfachste Weg es herauszufinden und höre auf dein Bauchgefühl.

Falls die eine oder andere Methode für dich hilfreich ist, freue mich sehr für dich!

Happy Letting Go!

Lebst du nach deinen Regeln und schöpfst du dein Potential aus?

Lebst du so, wie es dir gefällt oder wie es dir vorgelebt und vorgegeben wird?

Wenn du nur damit beschäftigt bist, was andere wohl über dich denken, wenn du dies oder jenes tust, wirst du deine wertvolle Zeit damit verschwenden, die den Kopf zu zerbrechen, anstatt dein vollstes Potential zu leben.

Es wird Leute geben, die dich nicht verstehen werden, aber du solltest den Fokus auf deine Wünsche und Bedürfnisse legen. Wir sind all die Jahre dazu erzogen worden, den Erwartungen anderer gerecht zu werden. Wenn wir allerdings unseren wahrsten Kern zeigen, erkennen wir schnell, wer sich tatsächlich für uns interessiert, um so den Spreu vom Weizen zu trennen.

Vor allem wurden wir Frauen schon so erzogen, unabhängig von der Herkunft. Tue dieses oder jenes… das macht dich sympathischer, liebenswerter oder beliebter. Für das Anders-Sein sind die wenigsten gelobt worden. Und doch ist anders besser, weil es deiner Individualität entspricht, denn dich gibt es nur einmal.

Ich war schon immer anders. Das habe ich immer gespürt und natürlich entsprechend der Resonanz auch in der Außenwelt zu spüren bekommen. Gerne haben mir die Leute erklärt, wie ich sein oder mich gebärden soll. So sehr, dass ich mich selbst und den Kontakt zu meiner inneren Weisheit verloren hatte. Aber irgendwann geht das Sich-Verbiegen nicht mehr gut und es kracht. Wir warten gerne solange, bis es tatsächlich kracht. Aber ist das wirklich sinnvoll. Ich denke nicht.

Vor allem die letzten Jahre habe ich immer wieder gelernt, dass ich mich lieber angepasst habe, obwohl ich eigentlich nicht reingepasst habe. Du kannst nicht jemand sein, der fern von seinem Wesenskern ist. Dein Wesenskern ist etwas Individuelles und Besonderes. So wie du bist, gibt es dich nur einmal, also wozu willst du hinein passen? Und vor allem zu welchem Preis? Damit dir andere erklären, wie die Welt funktioniert und sie die nicht akzeptieren, wenn du anders ist. Das klingt nicht sonderlich logisch, oder?

Und sei mal ganz ehrlich, welche/r Pionier*innen waren in ihrer Zeit angepasst?

Hast du mal bei dir selbst Inventur gemacht? Was meine ich damit? Hast du Bilanz gezogen, ob du das machst, bei dem du dein volles Potential entfaltest? Macht dir das, was du tust, sei es beruflich oder privat, wirklich auch Spaß? Wenn ja, ist das natürlich genial und ich gratuliere dir ehrlich von ganzem Herzen.

Wenn nicht, dann stelle dir folgende weitere Fragen:
Gibt es etwas in deinem Leben, das du schon immer machen wolltest, aber nicht getan hast (weil…) ? Was ist es? Was könntest du heute machen, egal, wie unrealistisch es in der Sekunde für deinen Verstand klingt? Dein Verstand wird dir natürlich irgendwelche Gründe nennen, weswegen du es lieber lassen solltest. Und ich meine damit keine vernünftigen Gründe, wie zum Beispiel Geld in etwas zu investieren, wenn du es momentan nicht zur Verfügung hast – das wäre ein triftiges Argument, es nicht zu tun. Allerdings kannst du dir überlegen, wie du zu mehr Geld kommst (auf legalem Weg natürlich).

Wenn du einmal dein(e) Ziel(e) kennst und dir im Klaren bist, was du willst, wirst du – wenn du deiner inneren Stimme folgst – an dein Ziel gelangen, egal wie unwahrscheinlich oder unerreichbar es im Moment nach außen hin scheinen mag. Du kannst es dir ungefähr so vorstellen: du weißt, dass du von Wien nach Berlin reisen kannst. Es geht nur noch darum, wie du da hinkommst.

Dein Leben ist wie dein eigenes Unternehmen, in dem du Ziele für das gesamte Jahr setzt und unterm Jahr einzelne Schritte unternimmst, damit du am Ende des Jahres das Ziel erreichst. Wir sind es nur nicht gewöhnt, im Privatleben das gleiche zu machen. Deswegen wird es nun an der Zeit, deine Verantwortung auch für deine persönlichen voll und ganz zu übernehmen, zu planen und die entsprechenden Schritte zu setzen.

Hier ein kurzer Leitfaden:

Schreibe dir deine persönlichen Ziele handschriftlich zusammen und beantworte dir selbst folgende Fragen:

Was möchte ich privat und/oder beruflich erreichen? Was sind meine tatsächlichen Herzenswünsche?

Wie sieht es in meinem Freundeskreis aus? Habe ich die Freunde, die ich mir vorstelle oder wünsche ich mir bestimmte Eigenschaften? Verfüge ich selbst über diese Eigenschaften?

Wofür stehe ich nicht zur Verfügung?

Wenn du dir diese Ziele aufgeschrieben hast, dann suche dir ein oder zwei Ziele heraus und unterteile sie in Unterziele. Frage dich, was du alles tun kannst, um an dein Ziel zu kommen. So entsteht jeweils ein Projektplan mit einzelnen Action steps, die du setzen kannst. Beginne mit einem ersten Schritt.

Prüfe regelmäßig deine Ziele, damit du sie im Auge behältst und lass dich nicht beirren. Wenn sich allerdings deine Ziele ändern, weil sich deine Prioritäten geändert haben, dann ist das völlig okay. Auch Kurskorrekturen sind völlig in Ordnung.

So, nun hast du ein paar Tipps, wie du deine Herzens-Ziele erreichen kannst und ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei der Umsetzung und freue mich natürlich, wenn du ein Kommentar hinterlässt, wie es für dich geklappt hat.

Lebe deine glücklichste Version

Lebst du deine selbstbestimmte, beste und authentischste Version oder versuchst du immer noch, dich anzupassen, damit die Menschen, von denen du umgeben bist, mit dir glücklich sind?
Sei ehrlich. Lebe deine glücklichste Version. Niemand sonst wird oder kann dies für dich tun. Schaue hin, warum du eine Rolle spielst, die nicht zu dir passt. Welche Wunde ist nicht geheilt worden? Heile sie. Weil nur du in der Lage bist, es zu tun.
Meditiere, gehe in die Natur, genieße die Kunst. Was auch immer dich glücklich macht, mach es. Du brauchst nicht die Zustimmung eines/r anderen. Du bist die/der einzige, die/der sich annehmen muss. Es scheint manchmal ein einsamer Weg zu sein, aber wenn du heilen willst, werden dir viele Veränderungen in deiner Außenwelt begegnen. Dein Leben beginnt sich zu verändern und wird manchmal nicht einfach sein. Du wirst dich auch sicherlich fragen, warum du das nicht viel früher gewusst hast. Lerne dich selbst kennen! Du musst dich auch nicht erklären. Es ist dein Leben und es sollte deine glücklichste Version sein. Und nur du allein bist dafür verantwortlich, die innere Arbeit zu erledigen.
Wenn dich etwas stört, schreibe es auf, um es los zu lassen. Sei nicht zu lange traurig oder sauer, weil es dich es dich ansonsten krank machen könnte. Weil Dinge, die wir nicht verarbeiten, früher oder später durch ähnliche Situationen, aber auch durch körperliche Symptome auftauchen. Tue dir selbst einen großen Gefallen und lasse die negativen Gefühle hinter dir, anstatt eine/n Schuldige/n zu suchen.
Es mag sich zuerst überwältigend anfühlen, aber danach wirst du die Belohnung dafür erhalten, wenn du dich erleichtert fühlst. Und vertraue mir, du willst diese Chance nicht verpassen. Weil es so ein gutes und leichtes Gefühl ist. Das Leben kann und soll einfach und happy sein.

Also los jetzt!
Kümmere dich jetzt gleich darum!