Das Gesetz der Anziehung: Wie es wirklich funktioniert und warum du das Gewünschte noch nicht manifestieren konntest?

Ich habe in letzter Zeit oft gehört, dass jemand etwas Bestimmtes nicht manifestieren konnte oder das Gesetz der Anziehung für jemanden einfach nicht funktioniert. Dafür kann es verschiedene Gründe geben. Oftmals kratzen die Menschen nur an der Oberfläche.

Alles, was jetzt in deinem Leben ist, ist das Ergebnis deiner Gedanken, Emotionen und Aussagen.
Deine Gedanken sind bewusst und vor allem unbewusst und das zu mehr als 95%.

Wusstest du das?

Wir ziehen das an, was wir sind

Wenn wir also immer wieder dieselben Typen Menschen und Situationen anziehen und nicht wissen woher das rührt, dann hast du nun die Antwort:
It’s your subconscious mind which rules, babes.

Oft beschweren sich die Menschen, dass sie nicht manifestieren können oder glauben, dass das Gesetz der Anziehung nicht funktioniert. Und beides ist nicht korrekt.
Das Gesetz der Anziehung ist konsistent und arbeitet 24/7.

Das bedeutet, dass du genau das anziehst, was du bist. Das klingt hart, ich weiß. Aber so ist es nun mal.
Das heißt aber nicht, dass du das nicht ändern kannst.

Um die äußeren Umstände zu ändern, ist es wichtig, einerseits Blockaden zu lösen, die aus unverarbeiteten Verletzungen, Kränkungen und Erfahrungen sowie aus Glaubenssätzen resultieren.

Andererseits musst du auch dein Unterbewusstes umprogammieren.

So kannst du das anziehen/manifestieren, was du dir tatsächlich im Leben wünscht.

Das Universum hat etwas Besseres in petto

Ein weiterer Grund, warum du nicht das Gewünschte bisher nicht manifestieren konntest, könnte sein, dass das Universum etwas Besseres für dich auf Lager hat. Wir kennen das Gesamtbild unseres Lebens nicht, sondern sehen nur einen Teilaspekt im menschlichen Dasein. Deswegen ist es wichtig, auch ins Vertrauen zu gehen.

Ich will dir anhand einer persönlichen Geschichte diese Art von Nicht-Manifestierung näher bringen:

Anfang 2020 habe ich mir eine Liste mit meinen Wünschen gemacht. Unter anderem wollte ich unbedingt einem Hund ein Zuhause geben. Ich habe mich umgehört und umgeschaut. Ich habe viele Tipps von meinen Mitmenschen erhalten, wie ich einen Hund adoptieren kann. Ich hatte auch schon ein Hundebett, -spielzeug, -schüssel uvm. Ich war voller Euphorie und habe dann ein Tierverein (die bestimmte Vorgaben bei der Tiervergabe haben) angeschrieben. Die Mitarbeiterin bat mich, ihr ein Mail zu schreiben und das Mail ist untergegangen. Dann habe ich noch urgiert und sie bat mich ein erneutes Mail. Dann schrieb mir eine andere Mitarbeiterin und das Mail landete bei mir im Spam (das Ganze ging über ein Monat…). Dann habe ich das Mail entdeckt und wurde aber dadurch in der Warteliste nach hinten gereiht. Und dann gab es aber schon eine qualifizierte Familie, die den Hund bei sich aufnehmen durfte.
Damit ist aber die Geschichte noch nicht zu Ende.

Ich dachte, dass es halt nicht dieser Hund sein sollte, also suchte ich weiter und fand einen Hund, der mir zusagte. Ich schrieb die Familie an und alles schien wie geschmiert zu laufen. Ich hatte schon einen Besuchstermin vereinbart. Einen Tag davor rief mich der Hundehalter an und erklärte mir, dass er den Hund aufgrund des Tierschutzvertrags zurück an den Tierverein geben musste. Und das war irgendwo in Oberösterreich (ich wohne in Niederösterreich).
Da war im wahrsten Sinne des Wortes der Hund drin.

Also hab ich es einfach mal sein lassen und nichts mehr forciert.

Was passierte dann… Lockdown und Co.

Somit war es gut, dass ich keinen Hund bekommen habe, da es mir zu viel geworden wäre, weil ich mich eigentlich auch im April selbständig machen wollte (hatte sich natürlich auch verschoben).

Verstehst du, was ich meine?

Manchmal wissen wir einfach nicht, warum gewisse Dinge nicht wie gewünscht eintreten. Nur sehen wir das zu dem Zeitpunkt natürlich nicht.

Fehlende Emotion

Wenn du etwas manifestieren möchtest und bei den verschiedensten Manifestations-Techniken keine entsprechenden Gefühle hast, dann kannst du nicht manifestieren. Geh also in dich und frage dich, wie würdest du dich JETZT fühlen, wenn du das Gewünschte bereits manifestiert hättest.

Gerade in diesen Zeiten ist es noch wichtiger denn je geworden, sich zu zentrieren und sich in Achtsamkeit und Gegenwärtigkeit zu üben. Das ist natürlich nicht immer einfach.

Mangelnde Achtsamkeit und Gegenwärtigkeit

Um richtig manifestieren zu können, sind Achtsamkeit und Gegenwärtigkeit unerlässlich.

Wir manifestieren das, was sich im Bewussten und vor allem Unterbewussten abspielt. Wenn wir lernen, unseren Geist einerseits zu beruhigen, andererseits unsere Gedanken und alles um uns herum, zu beobachten anstatt zu bewerten, können wir auch die Ursachen unserer bisherigen Manifestationen erkennen.

Gerade in diesen Zeiten ist es noch wichtiger denn je geworden, sich zu zentrieren und sich in Achtsamkeit und Gegenwärtigkeit zu üben. Das ist natürlich nicht immer einfach. Deswegen biete ich ab Oktober einen Meditations- und Achtsamkeits-Workshop (live online) an.

Das sind einige Gründe und natürlich gibt es weitere Gründe, die ich hier nicht näher beleuchten kann, weil es den Rahmen sprengen würde 😉 .

Wie dir die Bewusstseins-Skala von Dr. David Hawkins hilft, richtig zu manifestieren

Kennst du den Arzt und Psychiater Sir David R. Hawkins, M.D. Ph.D. und seine Bewusstseinsforschung?

Die Skala des Bewusstseins ist das Ergebnis seiner wichtigsten Forschungsarbeit.

Anhand Dieser Skala ist es möglich, zu prüfen, in welcher Schwingungsfrequenz man sich aktuell befindet und was das Ergebnis einer etwaigen Handlung sein wird (Prozess).

Quelle: Power vs. Force von Sir Dr. David Hawkins

In Europa ist das Wissen noch nicht ganz angekommen und gerne reagieren Menschen mit kognitiver Dissonanz, wenn man sagt, dass alles Energie ist und schwingt und wir unsere eigene Realität erschaffen.

Wenn du in einer bestimmten Schwingungsebene bist, wird dein Handeln ein bestimmtes Ergebnis liefern. Wenn du zum Beispiel einen Job haben willst, aber dich auf der Ebene Angst befindest, wirst du eine Absage erhalten, wenn du die Bewerbung abschickst. Wenn du dich in den Schwingungsebenen Mut und höher bewegst, dann wird das Ergebnis ein Positives sein. Das geht einher mit dem universellen Gesetz der Schwingung und dem Gesetz der Anziehung.

Unser Körper, unsere Worte, Gedanken und Emotionen, aber auch unser Unterbewusstes haben eine Schwingung und du entscheidest, wo und wie du schwingen möchtest.

Viele wollen das nicht glauben , weil sie dann in die Selbstverantwortung gehen müssten. Lieber bleiben sie viele in der Opferhaltung.

Know thyself, heißt es ja so schön. Du bist der Schöpfer deines Lebens. Fakt ist, dass nur du selbst bestimmst, wie es dir geht und wie du reagierst.

That’s the truth, baby.

Wenn dich etwas oder jemand triggert, ist es unerlässlich, dass du genau hinschaust, was dahinter steckt. Entweder ist es in deinem Tagesbewusstsein oder „versteckt“ sich in deinem Unterbewusstsein. Das bedeutet, dass die innere Arbeit unerlässlich ist, um das Gewünschte zu manifestieren, wenn es bisher nicht geklappt hat.

Affirm, baby, affirm! Wozu bitte affirmieren?

Ha, das dachte ich auch lang, bis ich es ausprobiert habe.

Wir haben alle irgendeine Art Negative Self-Talk und manchmal merken wir gar nicht, wie wir mit uns oder über uns selbst reden. Das meiste (mehr als 95 Prozent) spielt sich eigentlich auch unterbewusst ab und wir wissen zumeist gar nicht, was wir da alles an Gedanken in uns abgespeichert haben.

Dein Unterbewusstes macht die Ansagen

Was sich im Unterbewussten abspielt, wird uns erst bewusst, wenn wir unsere äußeren Umstände betrachten:

Welche Typen Menschen ziehst du immer wieder an?

Welche Situationen wiederholen sich immer wieder in deinem Leben, die dir nicht gefallen und du nicht verstehst, warum das dauernd passiert?

Wo sind deine Pain Points? Sprich, wo verspürst du einen Mangel: sind es deine Finanzen, deine Beziehungen, dein Jobwunsch?

Hier hast du deine Anhaltspunkte für deine unterbewussten Gedanken und Glaubenssätze.

Das Gesetz der Anziehung wird dir das immer wieder vor Augen halten, denn es ist konsistent und arbeitet rund um die Uhr. Das heißt nicht, dass das Universum dich bestrafen will. Die Verantwortung deiner Innenwelt liegt voll und ganz bei dir. Es heißt ja so schön: „Wie im Innen, so im Außen.“ und das stimmt zu hundert Prozent.

Deine bewussten Gedanken und Glaubenssätze mischen dann auch mit

Dann gibt es noch dir bewussten Gedanken, die uns sehr wohl klar sind. Wir denken, es ist doch normal, wenn wir etwas an uns nicht mögen. Dann haben wir den Willen, besser zu werden.

Was ist, wenn ich dir jetzt sage, dass es kompletter Blödsinn ist und du viel mehr erreichen würdest, wenn du dich erst Mal so annimmst, wie du bist?
Schwierig für die meisten… ich weiß…

Mein Tipp

Nimm dir ein A4-Blatt-Papier her und mache dir längs 2 Spalten.

Suche dir mal deine negativen Glaubenssätze heraus und schreibe sie in die linke Spalte der Seite. Schreibe alles auf, was dir einfällt, wie z.B. „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich bin zu dick.“

In der rechten Spalte schreibst du eine entsprechende positive Affirmation auf, wie „Ich bin genug.“

Danach faltest du das Blatte längs in der Mitte und halbierst den Zettel. Die linke Hälfte zerreißt und schmeißt sie Weg.

Nimm die positiven Affirmationen her und sag sie dir jeden Tag auf und das für mindestens 21 Tage – gerne auch länger (auch meine Empfehlung, auch regelmäßig zu machen).

Der Mensch braucht zumindest 21 Tage regelmäßige Übung, um Gewohnheiten zu ändern. So programmierst du dich selbst um.

Du wirst merken, dass deine Wahrnehmung auf dich bezogen zum Positiven verändern wird und deine äußeren Umstände sich auch mit der Zeit entsprechend verändern werden.

Visualize, baby, visualize!

Die meisten Menschen tun sich beim Visualisieren ihrer Visionen, Träume und Wünsche schwer. Dabei können fast alle visualisieren: Siehe es wie eine Urlaubsplanung.

Du weißt schon, wo du hin willst, du recherchierst, schaust dir die Bilder vom Ort und Hotel an und wenn du dich ganz genau beobachtest, wirst du merken, dass du schon Bilder im Kopf hast und auch entsprechende positive Gefühle hochkommen.

Und genauso ist es mit dem Visualisieren mit all deiner Lebensziele.

Wie kannst du nun visualisieren?

Nimm dir dein erstes wichtiges Ziel her:

Schau, dass du bequem sitzt, zehn Minuten Zeit für dich hast und schließe deinen Augen.

Atme dreimal tief ein und aus, um zu entspannen.

Jetzt stelle dir das Endergebnis deines Zieles vor. Wenn es zum Beispiel ein Haus ist, dann stelle dir vor, wie das Haus im Detail aussieht und auch, dass du bereits in diesem Haus wohnst. Was siehst du alles? Sind auch Menschen da, mit denen dort bist und was macht ihr oder worüber redet ihr vielleicht?

Je detaillierter du es dir vorstellen kannst, desto besser. Wie sieht es aus und wie FÜHLT es sich an?

Das FÜHLEN ist ein wesentlicher Faktor, um für dich auch zu erkennen, ob es tatsächlich ein Ziel ist, das du erreichen willst. Schau dir jedes mögliche Detail an.

Wenn du dir alles so gut wie möglich vorstellen konntest, dann komme langsam wieder zurück und öffne die Auge. Atme einmal tief wieder ein und aus.

Mache diese Übung am besten täglich.

Happiness ist ein KPI?

Viele haben das Ziel, erfolgreich im Leben zu sein. Aus der Wirtschaft kennt man den Begriff Key Perfomance Indicator (KPI), den man definiert, um zu schauen, ob man auf Ziel ist oder den Kurs korrigieren muss.

Aber was bedeutet nun erfolgreich?

Meistens kommen Antworten, wie einen guten Job haben, ein eigenes Business oder ein dickes Bankkonto, was völlig okay und legitim ist.

Wenn du fragst, warum sie das manifestieren möchten, stimmt es die meisten nachdenklich.

Fragen, die du dir stellen für deine Ziele stellen solltest

Wenn du dir also Ziele setzt, mache dir auf jeden Fall Gedanken über folgende Fragen, denn sie geben dir Aufschluss darüber, was deine Beweggründe sind. Kommen die Beweggründe aus deinem Herzen oder aus dem Ego heraus?

Machst du es für dich oder für andere?

Macht es für dich Sinn?

Was lösen deine Ziele in dir wirklich aus?

Ich stelle diese Fragen deshalb, weil sie wichtig sind, um langfristig erfolgreich und auch happy zu sein und zu bleiben. Und glücklich solltest du schon sein, bevor du deine Wünsche, Visionen und Träume erfüllt hast. Denn dann bist du auch in der richtigen Schwingung, um diese zu manifestieren. Happiness ist ein KPI, den viele vergessen und dann müde oder ausgelaugt sind, weil es sie nicht ehrlich erfüllt. Und auch ich war schon an diesem Punkt und das nicht nur einmal.

Wenn du Ziele/Visionen/Wünsche hast, und kein „Warum?“, wird der langfristige Erfolg ausbleiben und glücklicher wird es dich auch nicht machen.

Frag’ dich mal, über welche Themen du dich stundenlang unterhalten kannst und deine Augen zum Leuchten bringen. Dann bist du schon auf der richtigen Spur.

Frage dich auch, was dich jetzt glücklich macht.

Kannst du deine innere Stimme von der Ego-Stimme unterscheiden?

Was, es gibt mehrere Stimmen, die ich höre?
Antwort: JA.

Wie kann ich da jetzt unterscheiden?

Es hängt davon, ob du deine innere Stimme überhaupt hörst oder dich verschlossen hast und nur noch auf das Ego hörst.

Deine Ego-Stimme

Das Ego wird dir Angst machen, dir alle möglichen Schreckens-Szenarien einreden, dir auch schlaflose Nächte bereiten und Unruhe wird sich in dir breit machen.
Hier hörst du immer die Stimme des Egos.

Deine innere Stimme

Deine innere Stimme sagt dir, ob etwas stimmig ist oder nicht, aber ohne negative Emotionen. Die innere Stimme weiß einfach, was Fakt ist. Im Außen hast du meist noch keine Beweise dafür und deine Intuition bewahrheitet sich meist nach und nach.

Das Ego funkt hier natürlich gerne dazwischen und sagt dir: „Woher willst du das wissen?“

Aber deine innere Stimme wird dich nie fehlleiten, auch wenn du im Außen (noch) keine Beweise hast. Wenn du zum Beispiel eine Person nicht riechen kannst, aber nicht weißt, warum, dann ist es zumeist eine Warnung deines Bauchgefühls.

Das heißt nicht, dass die andere Person schlecht ist oder böse sein muss, sondern nur, dass ihr einfach nicht auf derselben Wellenlänge seid – also ein Mismatch der Vibes.

Das ist auch in Ordnung und kein Grund, die andere Person zu verurteilen, sondern nur ein Hinweis für dich, ob du dich abgrenzen solltest.
Es ist wichtig, dass wir auf uns und unseren Gefühlskompass hören und auf, was die innere Stimme sagt.

Jetzt, wo alles entschleunigt ist, kannst du die Zeit nutzen, um darauf zu achten, ob du deine innere Stimme hörst oder nicht. Lerne zu unterscheiden, welche Stimme zu dir spricht: Ego oder die innere Stimme.



Hörst du deine innere Stimme?

Kannst du beide Stimmen unterscheiden?